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Holunder

Holunder


In der folgenden Auflistung möchten wir Ihnen unsere Holundersorte
und seine Erntezeit vorstellen:


Holundersorte Beschreibung
Haschberg große Dolden, tiefschwarze Beeren, Vitamin-und Inhaltsstoffreichste Selektion, Ernte Anfang September

Eigenschaften & Wirkung des Holunder

Der Holunder ist in ganz Europa, Asien und Nordafrika anzutreffen. Die Blütezeit des Holunder ist von Mitte Mai bis Mitte Juni, man kann die Blüten im Juni sammeln, die Früchte im August und September.
Der Holunder war vermutlich schon den Steinzeitmenschen bekannt. Man pflanzte ihn früher auch in jedem Bauerngarten, um gute Hausgeister anzuziehen.

Die Anwendung des Holunders ist sehr vielfältig. Er reinigt das Blut, ist abführend und treibt den Harn.
Ein Aufguss von Blüten wirkt schweißtreibend und kann bei fiebrigen Erkrankungen gegeben werden. Aus den Beeren wird Saft, Gelee und vieles andere hergestellt.

In der Volksmedizin wurden in den letzten Jahren zahlreiche Verwendungen für den Holunder gefunden. Der Holunder hat die Fähigkeit, Ausscheidungen zu fördern und wird daher bei Rheuma, Gicht und manchen Hautkrankheiten eingesetzt. Er soll auch bei Ischias und Neuralgien helfen. Aufgrund seines extrem niedrigen Fruchtzuckergehaltes ist der reine Holundersaft unter Diabetikern ein bewährtes Hausmittel um den Blutzuckerspiegel zu senken.

Da die Beeren Brechreiz und Verdauungsstörungen auslösen können, sollte man sie niemals roh essen.

Der Mensch machte schon immer in Erkältungszeiten von den Fähigkeiten des Holunders Gebrauch.
Die moderne Medizin erkannte inzwischen seine großartige gesundheitliche Wirkung. Inzwischen weis man sogar, daß Holunder gegen Krebs und Herzinfarkte vorbeugt.

Die im Holunder enthaltenen Spurenelemente (besonders das Zink) und Vitamine (besonders Vitamin C) aktivieren das Immunsystem gegen Erkältungen. Laut einer Studie verkürzt Holunder die Dauer einer Erkältung von durchschnittlich 6 Tagen auf nur 2 Tage. Erwärmen sie dazu reinen Holundersaft (nicht kochen!) und süßen sie ihn mit etwas Honig.
Gegen Husten wirken die enthaltenen ätherischen Öle. Sie fördern die Schleimbildung und erleichtern das Abhusten. Am Besten nimmt man dazu bis zu fünf mal am Tag eine Tasse Holundertee zu sich.
Ein Sirup aus Holunder und Honig hilft bei Halsschmerzen. Mischen Sie dazu im Verhältnis 2:3 Holundersaft mit Honig.Das im Holunder enthaltene Anthocyanen (ein Farbsrtoff, der den Saft dunkel färbt), schützt das Herz und kann den Blutdruck senken (bis zu 10mm/Hq). Trinken Sie dazu für 2 Wochen je ein Glas reinen Holundersaft am Tag.

Inhaltsstoffe:

Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Vitamin C.